Informieren

Leasing FAQ: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Auf dieser Seite beantworten wir für Sie die häufigsten Fragen zu LeasingMarkt.de, Leasingübernahmen und dem Leasing im Allgemeinen. Sollten Sie hier keine Antwort auf Ihre Frage finden, schreiben Sie uns.
Fragen und Antworten zu LeasingMarkt.de

Fragen und Antworten zur Leasingübernahme

Fragen und Antworten zum Leasing im Allgemeinen

Fragen und Antworten zu LeasingMarkt.de

Was genau macht LeasingMarkt.de?

LeasingMarkt.de mit Sitz in Düsseldorf ist ein Markplatz für PKW-Leasingfahrzeuge. Bei uns treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Seriöse und geprüfte Automobilhändler inserieren Bestellfahrzeuge sowie Neu- und Gebrauchtwagen. Privatpersonen und Unternehmen können bestehende Leasingverträge kostenfrei zur sogenannten Leasingübernahme einstellen.

Wie kann ich mein Fahrzeug bei LeasingMarkt.de anbieten?

Als Privatpersonen oder Firma müssen sich einmalig mit Ihren persönlichen Daten registrieren und können dann Ihr Fahrzeug kostenfrei auf LeasingMarkt.de inserieren.

Für gewerbliche Kunden wird nach der Autorisierung durch unser Team ein Händler-Account angelegt, über den die Fahrzeuge manuell oder automatisiert über ein DMS (Dealer-Management-System) auf LeasingMarkt.de eingestellt werden können.

Welche Kosten fallen bei der Nutzung von LeasingMarkt.de an?

LeasingMarkt.de ist für den privaten sowie gewerblichen Nutzer zum Einstellen eines Fahrzeuges zur Leasingübernahme kostenlos! Im Vergleich zur Konkurrenz gibt es bei LeasingMarkt.de keine versteckten Kosten und auch keine Provisionszahlungen im Erfolgsfall. Sie haben allerdings die Möglichkeit Ihr Inserat durch kostenpflichtige Add-Ons aufzuwerten und somit für mehr Zugriffe zu sorgen.

Wenn Sie Ihre Fahrzeuge als Händler oder Leasinggesellschaft auf unserer Seite anbieten und damit eine breite Kundschaft ansprechen möchten, benötigen Sie einen Händler-Account. Wir beraten Sie diesbezüglich gern. Mehr Informationen finden Sie auch auf unserer Informationsseite für Händler.

Für den Leasingnehmer ist das Angebot von LeasingMarkt.de zu jeder Zeit kostenlos.

Fragen und Antworten zur Leasingübernahme

Was ist eine Leasingübernahme?

Bei einer Leasingübernahme wird ein Fahrzeug aus einem bereits bestehenden Leasingvertrag übernommen. Der aktuelle Leasinggeber (Hersteller/Leasinggesellschaft) prüft im Vorfeld die Eckdaten des Interessenten und erst nach Genehmigung kann eine Leasingübernahme erfolgen. Hierbei profitiert der neue Vertragspartner von einer verkürzten Laufzeit, einer direkten Verfügbarkeit und von evtl. geleisteten Sonderzahlungen.

Was muss ich bei einer Übernahme beachten?

Durch die Leasingübernahme gehen alle Rechte und Pflichten auf den neuen Vertragsnehmer über. Daher sollten Sie bei der Übernahme auf einen einwandfreien Zustand des Fahrzeuges Wert legen. Bitte beachten Sie, dass Sie als Fahrzeughalter für eventuell anfallende Kosten durch Inspektionen und Reparaturen selbst aufkommen müssen. Anders verhält es sich bei Full-Service-Leasingverträgen, die diese Kosten abdecken.

Wer ist mein Vertragspartner nach einer Leasingübernahme?

Der Vertragspartner ist immer der aktuell im Leasingvertrag eingetragene Leasinggeber (Hersteller/Leasinggesellschaft). Dieser entscheidet auch ob eine Vertragsübernahme positiv oder negativ beantwortet wird.

Welche Kosten entstehen durch eine Leasingübernahme?

Die Kosten bei den verschiedenen Leasinggesellschaften variieren. Bitte entnehmen Sie dem jeweiligen Inserat die Kostenverteilung. In vielen Fällen übernimmt der aktuelle Vertragsnehmer die Umschreibungsgebühr für Sie.

Fragen und Antworten zum Leasing im Allgemeinen

Wovon hängt die Höhe der monatlichen Raten ab?

Maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der monatlichen Rate hat der Wert des Fahrzeuges. Die Leasingrate für einen Audi A6 fällt höher aus, als die Rate für einen VW Polo, weil der Bruttolistenpreis entsprechend höher ist. Beim Leasing hängt die Höhe der monatlichen Rate von der einmaligen (optionalen) Sonderzahlung, der Laufzeit und dem Restwert des Fahrzeuges ab. Für die Schlussrate gibt es keine klassische Rechnung. Grundsätzlich kann man sagen, dass die monatlichen Raten und die Schlussrate in Abhängigkeit von einander stehen.

Was ist Kilometerleasing?

Generell gibt es zwei gängige Arten beim Fahrzeugleasing: Kilometerleasing und Restwertleasing. Nur welche Vertragsart passt zu Ihrem Nutzungsverhalten?

Kilometerleasing definiert sich über eine festgelegte Kilometeranzahl die im Leasingvertrag hinterlegt ist. Der übliche Standardwert den Hersteller und Händler für die Berechnung eines Leasing-Angebotes verwenden, beträgt 10.000 KM Laufleistung pro Jahr. Es ist aber möglich diesen Wert auf den individuellen Bedarf anzupassen. In der Regel kann man die Kilometerzahl in Schritten von 2.500 bzw. 5.000 KM pro Jahr anpassen. Wenigfahrer werden oft mit 10.000 bis 20.000 KM auskommen, Vielfahrer können aber auch deutlich höhere Laufleistungen von z.B. 50.000 KM pro Jahr vereinbaren.

Am Ende der Laufzeit des Leasing-Vertrages werden Minderkilometer, also weniger gefahrene Kilometer als vertraglich festgelegt, vergütet (z.B. 5 Cent pro KM). Mehr gefahrene Kilometer werden, mit einem vorher festgelegten Wert (z.B. 8 Cent pro KM), nachberechnet. Oft gibt es in Leasing-Verträgen eine Kulanz von 2.500 Km, die berechnungsfrei mehr gefahren werden können.

Faktoren wie z.B. unsachgemäße Nutzung können den Wert des Fahrzeugs mindern. Hier wird am Ende der Laufzeit auf Basis der „nicht normalen Gebrauchsspuren“ nachberechnet. Wer sein Fahrzeug im normalen Maße pflegt wird hier also keine bösen Überraschungen erleben.

Was ist Restwertleasing?

Bei dieser Vertragsart wird der kalkulierte Restwert, also der prognostizierte Marktwert am Ende der Laufzeit, als Basis für die Berechnung der Leasingrate herangezogen.

Entscheidend sind hier im Vertrag vereinbarten Kilometer pro Jahr die der Nutzer das Fahrzeuge fährt. Weitere Faktoren wie z.B. die Ausstattung, die Nutzung oder auch die Farbe des Fahrzeuges werden nicht betrachtet, können aber durchaus am Ende der Laufzeit Auswirklungen auf den Marktwert haben. Die Differenz zwischen kalkuliertem und realem Marktwert/Restwert trägt der Leasingnehmer. Auch wenn dieser höher ausfallen kann als der kalkulierte Restwert, was eine Erstattung für den Leasing-Nehmer bedeuten würde, ist in der Regel eher eine Nachzahlung fällig. Es besteht jedoch die Möglichkeit das Fahrzeug am Ende der Laufzeit aus dem Vertrag rauszukaufen und auf dem freien Markt zu veräußern.

Wofür ist eine Sonderzahlung beim Leasing erforderlich?

Eine mögliche Sonderzahlung / Anzahlung senkt die monatlichen Raten. Je höher diese Einmalzahlung ausfällt, desto geringer ist die monatliche Leasingrate. Personen mit einer schlechten Bonität können mit einer einmaligen Sonderzahlung in vielen Fällen trotzdem einen Leasingvertrag abschließen, den sie ohne Sonderzahlung nicht bekommen würden.

Kann ein bereits laufender Vertrag vorzeitig beendet werden?

Leasingkunden haben die Möglichkeit den Vertrag vorzeitig zu beenden. Die Voraussetzung ist, dass sie ein anderes Fahrzeug übernehmen. Ebenso ist es möglich die Vertragslaufzeit zu verlängern. Dafür muss man dann eine Ratenplanänderung vornehmen. Auch ist es möglich einen bestehenden Vertrag auf eine andere Person oder Firma zu übertragen, hier wird von der sogenannten Leasingübernahme gesprochen.

Ist die Versicherung im Leasingvertrag enthalten?

Generell ist keine Versicherung im Leasingvertrag enthalten. Es gibt allerdings bei einigen Herstellern Versicherungen, die als Ergänzung zum Leasingvertrag abgeschlossen werden können. Sie haben aber auch dann die Wahl auf dem freien Markt eine Versicherung abzuschließen.

Welche Vorteile habe ich, wenn ich mein Fahrzeug bei den Autobanken finanziere oder lease?

Sie als Kunde der Autobanken profitieren von Angeboten, die präzise auf Ihr persönliches Budget zugeschnitten werden. Fahrzeuge und Finanzierung kommen aus einem Haus, daher stimmen Knowhow und Beratung. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie sowohl Zeit als auch Wege sparen. Durch günstige Normalkonditionen und interessanten Aktionskonditionen ist man mit den Autobanken gut beraten. Weiterhin haben diese oft verbraucherfreundliche AGBs und Vertragsbedingungen.

Leasing oder Finanzierung – Wo ist der grundlegende Unterschied?

Wer least zahlt nicht das Fahrzeug ab, sondern ausschließlich den Werteverlust. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit gibt der Leasingnehmer das Fahrzeug wieder ab. Ihm bleibt aber auch die Möglichkeit den Restwert des Fahrzeugs zu bezahlen, so dass dieses in seinen Besitz übergeht. Bei einer Finanzierung hingegen entscheidet sich der Kunde für das Eigentum am Fahrzeug. Zum Ende der Vertragslaufzeit gehört dem Kunden somit das Fahrzeug. Die Autobanken bieten unterschiedliche Vertragsformen an. Die Höhe der Anzahlung, Vertragslaufzeit und die Höhe der monatlichen Raten können ausgewählt werden. Je nach Höhe dieser variiert die Höhe der Schlusszahlung.

Wozu ist die Bonitätsprüfung gut?

Beim Leasing bezieht sich diese Prüfung auf die Bonität des Leasingnehmers, die des Lieferanten und die Werthaltigkeit des Leasing-Objekts. Sie dient zum einen der Sicherheit bei der Leasingübernahme vor Überschuldung des Leasingnehmers, aber auch als Sicherheit für den Leasinggeber. Die Bonitätsprüfung kontrolliert, ob die Zahlungsfähigkeit des Leasingnehmers für die gesamte Laufzeit des Leasingvertrages gewährleistet ist. Sie ist für den störungsfreien Verlauf des Leasingvertrags unbedingt erforderlich. Unter dem Begriff Bonität versteht man im Allgemeinen die Kreditwürdigkeit beziehungsweise Leasingwürdigkeit.

Welche laufenden Kosten entstehen während der Laufzeit?

Neben der monatlichen Leasingrate entstehen Ihnen keine weiteren Kosten beim Leasinggeber. Wenn Sie weitere Dienstleistungen, wie z.B. Inspektionen, Verschleißpakete oder Versicherungen, hinzugebucht haben, so sind diese in der angegebenen Leasingrate enthalten.

Welche Kosten entstehen bei der Rückgabe des Fahrzeuges?

Je nach Art des Leasing-Vertrages (Kilometer- oder Restwertleasing) können Kosten für Mehrkilometer oder Mängel am Fahrzeug entstehen. Wenn die Rückgabe des Fahrzeuges im vertraglich vereinbarten Zustand erfolgt entstehen i.d.R. keine weiteren Kosten für Sie.

Worauf muss ich am Ende des Leasingvertrages achten?

Vor Ablauf des Leasingvertrages ist es Ratsam ein Gutachten des Fahrzeuges erstellen zu lassen. Viele Händler bieten dies durch einen unabhängigen Gutachter (z.B. Dekra) an. So können evtl. entstandene Mängel am Fahrzeug durch den Leasingnehmer behoben werden. In der Regel ist dies kostengünstiger als eine Nachberechnung durch den Händler.

Bei der eigentlichen Rückgabe werden alle Daten und Mängel am Fahrzeug in einem Leasing-Rückgabeprotokoll festgehalten. Sind Sie als Kunde mit den festgestellten Mängeln und der daraus resultierenden Kostenberechnung nicht einverstanden, ist dies im Rückgabeprotokoll zu vermerken.

Welche Dokumente wird der Händler bei mir anfordern?

An dieser Stelle müssen wir zwischen privatem-/ und gewerblichen Leasing unterscheiden.

Für das Privatleasing benötigt der Händler eine beidseitige Kopie des Personalausweises und Gehaltsnachweise der letzten drei Monate. Diese Dokumente dienen zur Identifizierung Ihrer Person (Schutzmechanismus für beide Seiten) und der Prüfung Ihrer Bonität zur Freigabe der Leasinganfrage.

Bei gewerbliche Interessenten und Firmenwagen-Leasing wird der Händler von Ihnen eine Selbstauskunft, Zahlen zum Unternehmen (letzter Jahresabschluss, aktuelle BWA), die Gewerbeanmeldung bzw. eine Kopie des Handelsregister-Auszuges anfordern. Bei sehr jungen Unternehmen kann eine Privatbürgschaft des Geschäftsführers erforderlich sein.

Was beinhaltet Wartung und Reparatur beim Service-Leasing?

Das ist unterschiedlich, je nach Vertragsvereinbarung. Zur Auswahl stehen zum Beispiel: 
Regelwartungsdienste, TÜV- und AU-Gebühren, Verschleißreparaturen, Steinschläge bis zu einer bestimmten Summe, Gewährleistung von Kulanzarbeiten.