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Mit dem Auto in den Urlaub: Tipps & Tricks bei langen Autofahrten

Die Freude steigt. Der nächste Urlaub rückt immer näher. Dieses Jahr haben Sie sich gegen das Flugzeug und für eine Autoreise entschieden? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen. Worauf gilt es vor der langen Fahrt in den Urlaub zu achten? Was darf auf keiner Packliste fehlen und wann ist der Verkehr am ruhigsten? Ganz gleich, ob es im Sommerurlaub an den Strand oder im Winter ins Skigebiet geht: Mit den folgenden Tipps sind Sie bestens vorbereitet.

Die Inspektion vor der Abfahrt 

Sicherheit geht vor. Bevor Sie also mit Ihren Reisevorbereitungen beginnen, sollten Sie Ihr Auto auf Fahrtauglichkeit prüfen. Um unterwegs keine bösen Überraschungen zu erleben, ist eine komplette Inspektion vor Abfahrt unabdingbar. Gerade bei langen Autofahrten mit viel Gepäck sind einige Punkte zu beachten. Mit folgender Checkliste behalten Sie den Überblick.

Wenn Sie diese Punkte beachtet haben, sollte einer sicheren Reise nichts mehr im Wege stehen. Was Sie unbedingt an Bord haben sollten und weitere wichtige Tipps erfahren Sie im Folgenden.

  • Muss die Bremsflüssigkeit nachgefüllt werden?
  • Stimmt der Reifendruck? Passen Sie ihn unbedingt an die Beladung an! Die Empfehlung finden Sie an der Türsäule oder am Tankdeckel.
  • Reicht die Profiltiefe Ihres Autoreifens aus? Diese sollte mindestens 1,6 Millimeter betragen.
  • Haben Sie ein Reserverad und Werkzeuge zum Wechseln an Bord?
  • Funktionieren Ihre Scheibenwischer? Muss das Scheibenwischwasser nachgefüllt werden?
  • Wie ist der Zustand Ihrer Autobatterie? Kälte, Hitze und Alter machen ihr schnell zu schaffen!
  • Ist der Ölstand in Ordnung?
  • Checken Sie Ihre Klimaanlage. Auf langen Autofahrten im Sommer kann es sonst ungemütlich werden.
  • Funktioniert die Lichtanlage in vollem Umfang? Überprüfen Sie Blinker, Frontscheinwerfer, Fernlicht und Bremslichter.

Hinweis: Falls Sie planen, mit einem Wohnwagen in den Urlaub zu fahren, gibt es weitere Aspekte zu beachten. Welche das sind und weitere Tipps zum Anhänger erfahren Sie in unserem Artikel Wohnwagen ziehen.

Was darf nicht fehlen? Die Packliste

Eine Autoreise hält oft Überraschungen bereit. Trotz guter Planung und einem umfassenden Check des Fahrzeugs kann Unerwartetes auf Sie zukommen. Damit Sie in jedem Fall gut ausgerüstet sind und die Fahrt in den Urlaub entspannt genießen können, haben wir eine Packliste für Sie zusammengestellt.

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Tipp: Damit alles hineinpasst, empfiehlt sich ein Auto mit großem Kofferraum oder alternativ eine Dachbox.

Das Auto richtig beladen – so funktioniert’s

Kennen Sie das? Sie haben mal wieder viel zu viel Gepäck und stopfen es wenige Minuten vor Abfahrt ins Auto. Hauptsache es passt, irgendwie. Dabei ist die richtige Beladung nicht nur wichtig für Ihre eigene Sicherheit, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. §22 der StVO besagt:

Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können.

§22 der StVO

Bei Missachtung drohen bis zu 75 Euro Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg. Planen Sie also genug Zeit für die Beladung des Fahrzeugs ein. Am besten, Sie packen bereits einen Tag vor Abfahrt. Das erspart Ihnen eine Menge Stress am Reisetag. Dabei gilt: Schweres Gepäck nach unten, leichtes nach oben. Lose Gegenstände sollten Sie sicher verstauen. Achten Sie darauf, dass bei der Beladung keine Lücken entstehen – hier zahlt sich Ihr jahrelanges Tetris-Training aus. Lassen Sie Platzfresser zuhause. Informieren Sie sich rechtzeitig, ob am Reiseziel Bettwäsche, Handtücher und Strandzubehör bereitgestellt werden. Wenn möglich, klappen Sie die Rücksitze nicht um, da diese als schützende Trennwand dienen. Außerdem sollten Sie schweres Gepäck direkt an die Sitze schieben, sodass die Koffer bei einem Unfall nicht zu gefährlichen Wurfgeschossen werden.

Hinweis: Hunde gelten übrigens ebenfalls als Ladung. Mehr Infos dazu finden Sie in unserem Artikel über Hunde im Auto.

Die richtige Technik beim Beladen des Autos ist das A und O

Für zusätzliche Sicherheit empfehlen sich Trennnetze und Spanngurte. Empfehlenswert ist es, eine Decke über das Gepäck zu legen und diese diagonal mit Zurrgurten zu sichern. Dafür nutzen Sie die Zurrösen am Ladeboden Ihres Kofferraums. Achten Sie ferner darauf, dass nichts in Ihren Fußraum gelangt. Im schlimmsten Fall können Dosen, Flaschen und andere kleine Gegenstände die Bremspedale blockieren. Gewährleisten Sie außerdem einen schnellen Zugriff auf Warndreieck, Westen und Verbandskasten sowie einen freien Blick durch den Rückspiegel. Auch sollten Sie auf Glasflaschen verzichten, da diese bei einem Unfall scharfkantige Splitter umherschleudern können.

Ist das Auto gepackt, folgt der finale Check

Wenn Sie alles beachtet haben, sind Sie fast fahrbereit. Vorher sollten Sie aber noch folgende Punkte überprüfen:

  • Checken Sie, ob Ihr vollgepacktes Auto das Gesamtgewicht überschreitet (Berechnung: Gesamtgewicht minus Leermasse. Mitfahrer zählen dazu!).
  • Passen Sie die Lichteinstellung an: Bei Beladung ändert sich der Lichtkegel und blendet ggf. Vorausfahrende und den Gegenverkehr.
  • Stellen Sie Ihren Autositz richtig ein! Gerade auf langen Autofahrten führt eine falsche Sitzhaltung zu Verspannungen und Rückenschmerzen. Erfahren Sie hier, wie Sie richtig im Auto sitzen.
  • Achtung – das zusätzliche Gewicht erschwert das Bremsen und die Beschleunigung.

Sportgeräte wie Skier und Fahrräder gehören übrigens nicht in den Innenraum. Nutzen Sie stattdessen eine Dachbox, Träger oder einen Anhänger.

Übrigens: Welche Anhänger dürfen Sie mit B, B96 und BE ziehen? Erfahren Sie hier alles zum Anhängerführerschein!

Zusätzlichen Stauraum – insbesondere für größere Gegenstände – schaffen Sie mit einer Dachbox

Tipps gegen und im Stau

Stockender Verkehr auf der Fahrt in den Urlaub. Ein zäher Stau kann schnell die Reisestimmung trüben. Und dann ist schlechte Laune angesagt – die Kinder werden zu einer nervenaufreibenden Herausforderung. Dann hilft auch die achte Runde „Ich sehe was, was du nicht siehst“ nicht mehr weiter. Um dem zu entgehen, zeigen wir Ihnen die besten Tipps zur Stauvermeidung und wie Sie einen kühlen Kopf bewahren.

Tipp: Sie fahren gemeinsam mit Kindern in den Urlaub? Dann könnte der Artikel Autofahren mit Kind interessant für Sie sein.

Stau vermeiden

Am besten wäre es natürlich, wenn Sie gar nicht erst in einen Stau gerieten. Vermeiden Sie, wenn möglich, die ersten und letzten Tage der Schulferien. Beachten Sie dabei die unterschiedlichen Ferienzeiten der Länder. Prinzipiell haben Sie dienstags und mittwochs die besten Chancen auf ruhigen Verkehr, freitags und samstags hingegen die ungünstigsten. Brechen Sie früh morgens auf, denn vor 7 Uhr sind weder viele Berufspendler noch andere Urlauber unterwegs. Eine Nachtfahrt ab 22 Uhr lohnt sich besonders im Sommer, da Sie neben stockendem Verkehr auch noch der Tageshitze entkommen. Allerdings bietet sich eine Nachtfahrt nur an, wenn Sie wirklich fit und ausgeschlafen sind sowie keine Probleme mit den Augen oder Konzentrationsschwierigkeiten bei Dunkelheit haben. Nach einem langen Arbeitstag ist es also keine gute Idee, sich auf eine Nachtfahrt zu begeben. Selbst Koffein hilft Ihnen nicht weiter: Nach einem kurzen Push ist das Leistungstief umso größer.

Das A und O ist jedenfalls ein gutes Navigationssystem, welches Stau frühzeitig erkennt und umfährt. Schalten Sie auch die Verkehrsmeldungen im Radio ein und checken Sie bereits vor der Abfahrt bevorstehende Baustellen. Allerdings ist der Umweg über die Umgebungsstraßen nicht immer schneller – Sie sind vermutlich nicht der einzige Autofahrer, dessen Navi diese Alternativroute vorschlägt. 

Tipp: Mittlerweile gibt es zahlreiche mobile Helferlein für das Smartphone, die Ihnen die lange Fahrt erleichtern können. Ob Navigations-, Stau- oder Blitzer-Apps – wir haben für Sie eine umfassende Liste an Auto-Apps zusammengestellt.

Das richtige Verhalten bei einem Stau

Auf langen Fahrten in den Urlaub lässt sich Stau leider nur selten vermeiden. Wie Sie sich im Falle eines Staus am besten verhalten und welche Regeln Sie beachten müssen, erfahren Sie hier. 

Halten Sie bei Baustellenschildern, Kurven und Hügeln Ausschau und fahren Sie vorsichtig. Ein Stauende erscheint manchmal wie aus dem Nichts. Bremsen Sie rechtzeitig ab und warnen Sie die Autos hinter Ihnen mit Warnblinklicht. Denken Sie auch an den nötigen Sicherheitsabstand von etwa drei bis vier Wagenlängen. Gerade am Stauende besteht die Gefahr, von hinteren Fahrzeugen in den Vordermann geschoben zu werden. 

Ist es in Deutschland eigentlich erlaubt, mit einer Dashcam den Straßenverkehr zu filmen? Unter welchen Bedingungen dies legal ist, erfahren Sie in unserem Artikel Dashcam erlaubt?

Vor allem in der Ferienzeit ein ständiger Begleiter – Stau auf Autobahnen

Darf im Stau rechts überholt werden? Diese Frage haben Sie sich sicherlich schon einmal gestellt, als der Verkehr auf der linken Spur liegen geblieben ist. Grundsätzlich ist das erlaubt, allerdings mit gewissen Einschränkungen. Wenn der Verkehr auf der linken Spur steht oder maximal 60 km/h fährt, dürfen Sie rechts überholen. Jedoch darf die Differenz höchstens 20 km/h betragen. Sprich: bei liegengebliebenem Verkehr fahren Sie 20 km/h, im Maximalfall 80 km/h auf der rechten Spur. Rückwärtsfahren oder Wenden sind übrigens strengstens untersagt. Zudem sollten Sie während eines Staus Ihr Auto nicht verlassen, um einem Unfall mit einem Einsatzfahrzeug zu entgehen.

Rettungsgasse – so machen Sie Platz für Einsatzfahrzeuge

Die wohl wichtigste Regel, die Sie im Stau beachten müssen, ist das Bilden der Rettungsgasse. Bei Missachtung drohen Ihnen 200 Euro Geldstrafe sowie 2 Punkte in Flensburg. Seit der neuen StVO 2020 kommt obendrauf noch ein 1-monatiges Fahrverbot. Um dies zu vermeiden, zeigen wir Ihnen, wie Sie sich bei einer Rettungsgasse richtig verhalten:

  • Die Gasse wird zwischen der linken und den übrigen Fahrstreifen gebildet
  • Der Standstreifen muss frei bleiben (es sei denn, Sie werden von der Polizei explizit dorthin geordert)
  • Nur Polizei- und Hilfsfahrzeuge dürfen durch die Rettungsgasse fahren

Tipp: Wer noch nicht genug von Stau-Tipps bekommen hat, sollte sich unbedingt unseren umfangreichen Stau-Artikel durchlesen.

Regelmäßige Pausen und ausreichend Proviant

Während der Fahrt in den Urlaub sollten Sie unbedingt auf regelmäßige Pausen und ausreichend Proviant achten. Bewegung an der frischen Luft kurbelt Ihren Kreislauf an und beugt Müdigkeit vor. Idealerweise legen Sie etwa alle zwei Stunden eine Pause ein. Innerhalb eines Tages sollten Sie nicht länger als 10 Stunden unterwegs sein, dann planen Sie besser einen Zwischenstopp mit Übernachtung ein. 

Tipp: Für Entschleunigung sorgen auch die Ladestopps bei Fahrten mit E-Auto. In unserem Artikel Reisen mit Elektroauto erfahren Sie, wie Sie längere Strecken mit Stromer planen.

Entlang der Autobahn gibt es zwar genügend Raststätten, doch diese bieten meist nur überteuertes Fast Food an. Um die Autoreise dennoch gesättigt und mit Energie durchzustehen, haben wir hier einige Tipps rund um das Thema Proviant für Sie. Allgemein gilt: Verwerten Sie die Lebensmittel aus Ihrem Kühlschrank rechtzeitig, um nichts wegwerfen zu müssen. Die Wegzehrung bereiten Sie am besten schon am Tag vor der Reise zu. Kurz vor der Abfahrt eignet sich eine leichte, sättigende Mahlzeit, wie zum Beispiel Joghurt mit Müsli und Obst.

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Stichwort Sekundenschlaf: Bei ersten Anzeichen wie Zufallen der Augenlider, Einnicken des Kopfes und Verlassen der Fahrspur mit ruckartigen Gegenbewegungen sollten Sie sofort eine Pause einlegen.

Übrigens: Mit einer Tankrabatt-Kreditkarte können Sie unterwegs beim Besuch an der Tankstelle Geld sparen – ob beim Sprit, einer Autowäsche oder Snacks aus dem Shop.

Die Route planen

Gerade wenn Sie mit dem Auto ins Ausland fahren, müssen Sie die Route gut planen und dabei einige Punkte im Blick behalten. Egal ob im Sommer- oder Winterurlaub, die Berge in Österreich und Südtirol gehören rund um das Jahr zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. In diesen Ländern wird auf der Autobahn jedoch meist eine Maut fällig oder Sie benötigen eine Vignette. Das gilt übrigens für so einige Länder in ganz Europa. Kümmern Sie sich rechtzeitig darum oder suchen Sie nach kostenlosen Alternativrouten. Mittlerweile können Sie sogar online eine digitale Maut bzw. Vignette beantragen. Weitere Infos und eine Länderübersicht finden Sie in unserem umfangreichen Artikel Maut & Vignette in Europa.

Tipp: Sie sind noch auf der Suche nach der perfekten Route? Wie wäre es mit Urlaub in der Heimat? Entdecken Sie spannende Landschaften auf unserem Roadtrip durch Deutschland.

Denken Sie auch an die Tempolimits, die außerhalb Deutschlands der Regelfall sind und planen Sie für Strecken im Ausland mehr Zeit ein. Informieren Sie sich im Vorfeld über Baustellen auf den Straßen und wo die Spritpreise am günstigsten sind. Falls Sie mit einem Elektrofahrzeug unterwegs sind, verschaffen Sie sich einen Überblick über passende Ladesäulen entlang der Route. Wenn Ihr Reiseziel etwas entfernter liegt, macht gegebenenfalls ein Zwischenstopp mit Übernachtung Sinn. Am besten buchen Sie eine Unterkunft, die gebührenfrei stornierbar ist. So bleiben Sie nicht auf den Kosten sitzen, falls etwas Unerwartetes dazwischen kommt und Sie den Stopp vorziehen müssen.

In manchen Ländern Europas gilt übrigens der Linksverkehr. Überlegen Sie sich gut, ob Sie mit Ihrem eigenen Auto durch den Linksverkehr navigieren möchten oder doch lieber zu einem einheimischen Mietwagen mit Rechtslenker greifen.

Reisekrankheit – Entstehung, Symptome, Behandlung

Sie studieren die Karte oder schauen auf das Handy, während sich der Autofahrer durch eine Serpentine nach der anderen schlängelt – plötzlich wird Ihnen übel. Und jetzt? Am besten bereiten Sie sich schon vor der Reise prophylaktisch auf diesen Fall vor. Denn wahrscheinlich haben Sie es hier mit der Reisekrankheit zu tun. Aber keine Sorge, Reiseübelkeit können Sie problemlos behandeln. Welche Ursachen die Reisekrankheit hat, unter welchen Beschwerden die Betroffenen leiden und was Sie dagegen unternehmen können, lesen Sie hier.

Die Reisekrankheit, auch genannt Kinetose, beschreibt eine Gruppe von Symptomen, die durch eine Störung des Gleichgewichtssinns auftreten. Ausgelöst wird die Reisekrankheit durch ungewohnte Bewegungen, die das Gleichgewichtsorgan nicht mit den visuellen Reizen in Einklang bringen kann. Die bekannteste Folge ist Übelkeit. Besonders anfällig sind Personen mit Migräne, Schwangere und Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren. 

Entstehung

Die Reisekrankheit entsteht durch einen Konflikt zwischen verschiedenen Sinneseindrücken. Sie sitzen entspannt auf dem Autositz, während sich das Auto schnell fortbewegt. Das Ruckeln und die Kurven spüren Sie, obwohl Sie sich nicht aktiv bewegen. Das bringt Ihr Gehirn durcheinander. Die visuellen Eindrücke verschärfen die Situation zusätzlich.

Symptome der Reiseübelkeit

Die ersten Anzeichen der Reisekrankheit sind Müdigkeit, häufiges Gähnen, eine erhöhte Speichelproduktion und leichte Kopfschmerzen. Die darauffolgenden typischen Symptome treten bei jeder Person unterschiedlich stark auf und sind wie folgt:

  • Kopfschmerzen
  • Schweißausbrüche, kalter Schweiß
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwindel
  • Blässe
  • schneller Atem (Hyperventilation)
  • abfallender Blutdruck, beschleunigter Herzschlag

Vorbeugung und Behandlung

Richten Sie Ihren Blick auf einen festen Punkt am Horizont oder folgen Sie dem Verlauf der Straße, um die Bewegung des Autos besser nachzuvollziehen. Das ist für Ihr Gehirn wesentlich angenehmer, als wenn Sie beispielsweise auf eine Karte oder Ihr Smartphone starren. Wenn möglich, schlafen Sie während der Fahrt, denn im Schlaf ist der Gleichgewichtssinn ausgeschaltet.

Ingwer lindert Beschwerden wie Übelkeit und Schwindel. Damit es gar nicht erst so weit kommt, nehmen Sie eine halbe Stunde vor Abfahrt eine Reisetablette zu sich. Alternativ gibt es auch Pflaster oder Kaugummis. Leider kommen diese Medikamente nicht ohne Nebenwirkung und können starke Müdigkeit auslösen, welche wiederum die Reaktionszeit verlangsamt. Darum sollten Sie sich nach der Einnahme solcher Medikamente nicht selbst ans Steuer setzen. Verzichten Sie außerdem auf Alkohol, Koffein und fetthaltige Mahlzeiten. Hören Sie während der Fahrt Musik oder Hörspiele, um die auslösenden Reize mit akustischen Signalen zu überlagern.

Sie sind noch auf der Suche nach einem passenden Reiseauto?

Für eine Fahrt in den Urlaub bedarf es natürlich auch eines passenden Autos. Je nachdem, wie viele Personen Sie befördern, brauchen Sie entsprechend viele Sitze und gegebenenfalls sogar eine dritte Sitzreihe – hier bieten sich insbesondere geräumige 7-Sitzer an . Das darf jedoch nicht zulasten des Stauraums gehen. Wird es im Kofferraum doch mal eng, sollte auf dem Auto eine Dachbox montierbar sein. Neben ausreichenden Platzverhältnissen spielt auch der Komfort eine wichtige Rolle auf langer Reise. Eine Klimaanlage im Sommer, Sitzheizungen im Winter und eine gute Soundanlage machen so einiges aus. Diverse Assistenten wie Spurenhalter, Stau- und Toter-Winkel-Assistent erleichtern Ihnen die Fahrt ungemein. In Hinblick auf den Umweltaspekt und Spritkosten sollten Sie auch auf einen geringen Verbrauch achten.

Tipp: Mittlerweile unterstützen zahlreiche Fahrzeuge die Smartphone-Schnittstellen von Google und Apple. Diese tragen auf langen Autofahrten erheblich zu Ihrer Verkehrssicherheit bei. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel Android Auto & Apple CarPlay.

Ganz gleich, ob SUV, Kombi oder Familien-Van – auf LeasingMarkt.de finden Sie Tausende aktuelle Modelle, die sich bestens als sicheres und komfortables Reisemobil eignen. Sie wissen noch nicht, ob Leasing das Richtig für Sie ist? Dann werfen Sie doch mal einen Blick auf unseren großen Leasing-Ratgeber für Einsteiger. Wir wünschen gute Fahrt!

Franzi

Franzi ist das Küken unseres Rennstalls. Autos verbindet sie vor allem mit Freiheit und langen Roadtrips. Wann die Spritpreise am günstigsten sind, wo der Linksverkehr gilt und warum die Deutschen eindeutig die besten Autofahrer sind, hat Franzi auf ihren Reisen nur zu gut kennengelernt. Dank diverser Leasingfahrzeuge, etlichen Mietautos und ihrem treuen Gebrauchtwagen weiß sie die Vorzüge so einiger Modelle zu schätzen. Im LeasingMarkt.de Magazin vereint sie ihre Leidenschaft für das Schreiben und Autofahren.

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