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Autos mit Schiebetüren: Die Top-5-Modelle für Familien und Co.

Wer schon einmal versucht hat, Kindersitze auf der Rückbank eines zweitürigen Kleinwagens zu montieren, der weiß, dass dies nicht selten akrobatische Fähigkeiten erfordert. Bei Autos mit vier Türen gelingt dies schon besser, zumindest dann, wenn der Parkplatz so breit ist, dass die Tür weit genug geöffnet werden kann. So richtig bequem und leicht wird die Installation von Kindersitzen und das Verstauen von Gepäck aber erst, wenn praktische Schiebetüren verbaut sind. Sie schwingen mit einem Handgriff auf und geben so eine besonders große Ladeluke frei, ohne dabei die Lackierung des Nachbarautos zu gefährden. Autos mit Schiebetüren sind einfach praktisch und stehen insbesondere bei Familien hoch im Kurs. Wir haben uns die beliebtesten Modelle mal genauer angeschaut und präsentieren Ihnen hier unsere Top-5 Fahrzeuge mit Schiebetüren auf LeasingMarkt.de.

Der VW Caddy – vom Lieferwagen zum komfortablen Familientransporter

Der VW Caddy ist bereits seit 1979 auf dem Markt. Die beiden ersten Generationen waren ausschließlich dem Volkswagen Nutzfahrzeug-Angebot zuzuordnen. Mit der Einführung der dritten Auflage im Jahr 2003 hat VW das Angebot jedoch ausgeweitet. Als geräumiger Hochdachkombi mit PKW-Ausstattung sprach der Caddy Life nun auch Familien an, die nach einem ebenso geräumigen wie robusten Alltagsauto suchten. Mit dem Modellwechsel erhielt der Caddy erstmals seine praktischen Schiebetüren.

Der VW Caddy gehört zu den beliebtesten Modellen seiner Klasse

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Über dieses Ausstattungsmerkmal verfügt auch die fünfte Generation des VW Caddy, die 2020 vorgestellt wurde. Wie sein Vorgänger ist der aktuelle Caddy in zwei unterschiedlichen Längen zu bekommen. Neben der 4,50 Meter langen Kurzversion steht eine 4,85 Meter lange XXL-Version zur Verfügung. Auf Wunsch wird der Caddy mit einer dritten Sitzreihe ausgeliefert, die den Hochdachkombi zum Siebensitzer macht.

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die beliebtesten Modelle mit 7 Sitzen.

Neben einem Vierzylinder-Benziner mit 114 PS steht für den Familientransporter ein Zweiliter-Diesel zur Verfügung, der wahlweise 75, 102 oder 122 PS leistet. Darüber hinaus bietet VW den Caddy in einer Erdgasvariante an, die mit 130 PS das stärkste Caddy-Triebwerk ist und als einzige serienmäßig mit einem Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe ausgestattet ist. Als Option steht dieses auch für andere Versionen zur Verfügung. Wer sich für den ebenfalls optionalen Allradantrieb entscheidet, erhält den Caddy grundsätzlich mit dem serienmäßigen Sechs-Gang-Schaltgetriebe.

Der Citroën Berlingo – der Hochdachkombi-Pionier mit den praktischen Schiebetüren

Der Citroën Berlingo gehört zu den Klassikern im Segment der familientauglichen Hochdachkombis. Seinen ersten Auftritt hatte der praktische Franzose im Jahr 1996 zusammen mit einem engen Verwandten, dem Peugeot Partner. Gemeinsam erhielten die beiden 1997 den Titel „Van of the Year“. Seit 2018 ist die dritte Generation des Citroën Berlingo auf dem Markt. Das Schwestermodell von Peugeot wird seitdem unter dem Namen Rifter angeboten. Ebenfalls weitgehend baugleich sind der Toyota Proace City und der Opel Combo.

citroen berlingo frontansicht
Der Citroën Berlingo ist auch als Elektroversion erhältlich

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Citroën bietet sein Erfolgsmodell in zwei Längen an. Sie haben die Wahl zwischen der 4,40 Meter langen Normalversion und dem XL-Modell, das 4,75 Meter misst. Über die praktischen Schiebetüren verfügen selbstverständlich beide Modelle. Unabhängig von der Länge sind beide Varianten sowohl mit fünf als auch mit sieben Sitzen zu bekommen. Angetrieben wird der Berlingo wahlweise von einem Dreizylinder-Benziner mit 130 PS oder von einem 1,5 Liter-Diesel mit 102 oder ebenfalls 130 Pferdestärken. Darüber hinaus ist der sympathische Franzose auch als E-Auto mit 136 PS und einer Reichweite von 285 Kilometern zu bekommen. Auch bei der Ausstattung des Berlingo setzt Citroën auf Vielfältigkeit. Auf der Basis von fünf Ausstattungslinien bestehen zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung. Als einer der Pioniere im Segment der Hochdachkombis mit seitlichen Schiebetüren gehört der Berlingo zu den beliebtesten Modellen seiner Klasse.

Der VW Sharan und der Seat Alhambra – zwei Geschwister mit viel Platz für die ganze Familie

Nicht nur bei Hochdachkombis, sondern auch bei Großraumlimousinen wie dem VW Sharan oder dem baugleichen Seat Alhambra gehören sie vielfach zum Standard. Während die von 1995 bis 2010 gebaute erste Generation von Sharan und Alhambra noch mit konventionellen Türen daherkam, punktet die zweite Auflage der Familienvans mit praktischen Schiebetüren, die auf Wunsch sogar elektrisch bewegt werden können. Seit der Einführung der zweiten Generation im Jahr 2010 wurden der Sharan und der Alhambra mehrfach überarbeitet. Besonders umfangreich fiel die Frischzellenkur im Jahr 2016 aus, bei der neben der Technik auch die Optik leicht verändert wurde. Angeboten werden beide Modelle nach wie vor mit fünf oder sieben Sitzen. Auch das großzügige Ladevolumen des 4,85 Meter langen Familientransporters von mehr als 2.100 Litern blieb bei der Überarbeitung erhalten.

seat alhambra frontansicht
Der Seat Alhambra ist das spanische Schwestermodell vom VW Sharan

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Unter der Motorhaube der Großraumlimousine arbeitet ein 1,4 Liter-Benziner mit 150 PS, der dem Van zu einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h verhilft. Den durchschnittlichen Verbrauch gibt der Hersteller mit 6,7 Litern Super auf 100 Kilometer an. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von 155 g/km. Damit erfüllt der Motor die Vorgaben der EU-Abgasnorm Euro 6d. Weitere Antriebsoptionen werden seit Mitte 2020 nicht mehr angeboten. Wählen können Sie bei VW jedoch zwischen den beiden Ausstattungslinien Comfortline und Highline sowie dem Sondermodell Active. Der Seat Alhambra ist in den Versionen FR-Line, Xcellence und Style zu bekommen.

Der Opel Zafira – mit dem Modellwechsel kamen die Schiebetüren

Der Opel Zafira gehört seit 1999 zum Angebot der deutschen Traditionsmarke. Gestartet ist der Zafira als geräumiger Kompakt-Van, der insbesondere bei Familien mit Kindern äußerst beliebt war. Die ersten drei bis 2019 gebauten Zafira-Generationen mussten jedoch noch ohne die praktischen seitlichen Schiebetüren auskommen. Dies änderte sich erst mit der Einführung des Opel Zafira Life, der im Vergleich zu seinem Vorgänger deutlich größer ist.

Tipp: Familientransporter punkten bestenfalls nicht nur mit Schiebetüren, sondern auch genügend Stauraum. In unserer Übersicht finden Sie zahlreiche Autos mit großem Kofferraum.

Aus dem kompakten Familientransporter wurde ein Kleinbus, der in der längsten Version sogar Platz für bis zu neun Personen bietet. Insgesamt stehen drei Längen zur Wahl. Das Angebot reicht hier von 4,61 Meter über 4,96 Meter bis zu 5,31 Meter. Der Opel Zafira Life ist weitgehend baugleich mit seinen beiden Konzerngeschwistern Peugeot Traveller und Citroën Spacetourer sowie dem Toyota ProAce Verso.

opel zafira frontansicht
Ein Familientransporter wie er im Buche steht – der Opel Zafira Life

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Beim Antrieb des Zafira setzt Opel auf moderne Dieselmotoren und ein Elektroaggregat. Einstiegstriebwerk ist ein 1,5 Liter-Selbstzünder mit 120 PS. Darüber hinaus ist ein Diesel mit 1997 cm³ Hubraum erhältlich, der wahlweise 144 oder 177 PS leistet. Wer lokal emissionsfrei unterwegs sein möchte, für den hat Opel einen 136 PS starken Elektromotor im Angebot. Zur Wahl stehen hier zwei Akkugrößen mit 50 und 75 kWh. Die kleinere Batterie ermöglicht eine Reichweite von 231, die größere von 329 Kilometern.

Die Mercedes-Benz V-Klasse – luxuriös, geräumig und praktisch zugleich

Seit 1996 steht die Mercedes-Benz V-Klasse für die luxuriöse Kleinbus-Variante des Transporters Vito. Mit ihrer hochwertigen Ausstattung präsentiert sich die V-Klasse als komfortable Großraumlimousine mit viel Platz für Passagiere und Gepäck. Das gilt insbesondere für die dritte Generation der V-Klasse, die 2014 an den Start ging und im Jahr 2019 umfassend überarbeitet wurde. Mercedes bietet die V-Klasse in drei Längen an. Die kürzeste Version misst 4,90 Meter, die mittlere 5,14 Meter, die längste 5,37 Meter. Bis zu acht Personen, die den Innenraum selbstverständlich bequem durch eine Schiebetür betreten, können in der V-Klasse auf Reisen gehen. Je nach Fahrzeuglänge und Bestuhlung beträgt das Volumen des Laderaums zwischen 620 und 5010 Liter.

mercedes-benz v-klasse frontansicht
Der Mercedes Marco Polo gilt als Premium-Modell mit Schiebetüren

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Um Passagiere und Fracht souverän ans Ziel zu bringen, haben die Stuttgarter Autobauer die Großraumlimousine mit einem leistungsstarken Zwei-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor ausgestattet. Dieses Aggregat, das serienmäßig mit einer Neun-Gang-Automatik gekoppelt ist, leistet wahlweise 163, 190 oder 237 PS. Auf Wunsch wird statt des serienmäßigen Heckantriebs ein Allradantrieb verbaut.

Tipp: Sie haben doch eher Interesse an einem familientauglichen SUV und können auf Schiebetüren verzichten? Dann schauen Sie sich doch mal unsere Top-7 Familien-SUV genauer an.

Neben den Verbrennermotoren bietet Mercedes seinen luxuriösen Kleinbus auch mit einem E-Motor an. Dann heißt die V-Klasse Mercedes-Benz EQV 300. Das 204 PS starke Aggregat, das die Vorderräder antreibt, sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Mit einer Ladung des 90 kWh-Akkus kommt der EQV etwa 350 Kilometer weit.

Familienautos mit Schiebetüren auf LeasingMarkt.de entdecken

Wenn Sie nach einem praktischen Hochdachkombi, einem geräumigen Familienvan oder einem luxuriösen Kleinbus mit Schiebetüren suchen, dann finden Sie auf LeasingMarkt.de eine große Auswahl entsprechender Modelle. Ganz gleich, ob Sie sich für einen VW Caddy oder Sharan, einen Citroën Berlingo oder doch eher für eine V-Klasse von Mercedes-Benz entscheiden, attraktive Leasingangebote gibt es für alle. Sie möchten mehr zum Thema Leasing erfahren? Dann werfen Sie einen Blick in unseren großen Ratgeberbereich. Sie sind eher an aktuellen Leasingschnäppchen interessiert? In diesem Fall sollten Sie unserer Deals-Seite einen Besuch abstatten. So können Sie schon bald mit dem Leasing Ihres Familienvans mit Schiebetüren beginnen. Wir wünschen gute Fahrt!

Marc

Marc hat PS im Blut, Autos sind seine große Leidenschaft. Das Wochenende verbringt er gerne mal am Nürburgring und auch sonst dreht sich in seiner Freizeit alles um des Deutschen liebstes Kind. Da Marc seit Jahren in Leasingfahrzeugen unterwegs ist, konnte er bereits viel Erfahrung sammeln und trägt bei LeasingMarkt.de nicht umsonst den Titel „Leasing-Experte“. Sein Wissen teilt er übrigens auch auf YouTube – schauen Sie mal vorbei.

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