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Umweltbonus: Dank BAFA-Prämie und Herstellerbonus beim Elektroauto Leasing sparen

Sie möchten dem Trend der umweltschonenden Mobilität folgen und spielen mit dem Gedanken, sich ein Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeug zuzulegen? Um Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen, schafft der deutsche Staat in Kooperation mit den Autoherstellern finanzielle Anreize in Form des sogenannten Umweltbonus. Dieser gilt sowohl beim Kauf, der Finanzierung als auch beim Leasing eines förderfähigen E-Autos und sorgt für hohes Sparpotenzial. Erfahren Sie in folgendem Ratgeber, was der Umweltbonus ist, worum es sich bei der BAFA-Förderung handelt und wie Sie die Elektro-Prämie in Anspruch nehmen können.

Update 8. Juli 2020: Am 3. Juni 2020 hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Corona-Hilfsprogramm verabschiedet, das auch eine deutliche Erhöhung des aktuellen Umweltbonus vorsieht. Ab Juli 2020 bis Dezember 2021 wird der bisherige Bundesanteil von 3.000 Euro auf bis zu 6.000 Euro angehoben und trägt den Namen „Innovationsprämie“. Somit ergeben sich noch attraktivere Fördersätze von bis zu 9.000 Euro für E-Autos und 6.750 Euro für Plug-in-Hybride. Fahrzeuge, die nach dem 3. Juni 2020 zugelassen wurden, erhalten die Innovationsprämie rückwirkend. Zahlreiche Leasingangebote mit Innovationsprämie zu Top-Raten finden Sie selbstverständlich auch auf LeasingMarkt.de.

Die wichtigsten Infos im Überblick:

  • Der Umweltbonus setzt sich zusammen aus einem Bundesanteil (BAFA-Prämie) und einem Herstelleranteil. Der Bonus beträgt seit Februar 2020 bis zu 6.000 Euro für reine Elektrofahrzeuge und bis zu 4.500 Euro für Plug-in-Hybride. Von Juli 2020 bis Dezember 2021 wird der Fördersatz im Rahmen der Innovationsprämie erhöht und beträgt bis zu 9.000 Euro für reine E-Autos und 6.750 Euro für Plug-in-Hybride (auch für Fahrzeuge, die nach dem 3. Juni 2020 zugelassen wurden).
  • Beim Leasing muss der Kunde für den BAFA-Anteil zunächst in Form einer Sonderzahlung in Vorleistung treten. Anschließend lässt er sich diesen durch eine Beantragung der Prämie beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) erstatten.
  • Der Umweltbonus gilt für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride mit Anschaffung im Zeitraum 18. Mai 2016 bis 31. Dezember 2025. Die aktuellen Fördersätze im Rahmen der Innovationsprämie gelten jedoch lediglich für Fahrzeuge, die nach dem 3. Juni 2020 zugelassen wurden.

Was ist der Umweltbonus für Elektroautos und Plug-in-Hybride?

Der Umweltbonus wurde im Juli 2016 vom Staat zusammen mit den Autoherstellern eingeführt. Das Ziel der Bundesregierung ist es, den Absatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen weiter anzutreiben – nicht zuletzt aufgrund des Engagements für mehr Klimaschutz. Die finanzielle Förderung für die Anschaffung eines neuen E-Autos erhalten neben Privatpersonen und Unternehmen auch Stiftungen, Körperschaften und Vereine.

Hinweis: Der Umweltbonus wird zu einer Hälfte vom Staat (BAFA-Prämie) zur anderen Hälfte vom jeweiligen Hersteller (Herstellerbonus) gezahlt. Somit gilt: Umweltbonus = BAFA Prämie + Herstellerbonus.

Wie hoch ist der Umweltbonus?

Die Höhe des Umweltbonus beträgt seit Februar 2020:

Fahrzeug-Nettolistenpreis bis 40.000 Euro:

FahrzeugtypBundesanteilHerstelleranteilUmweltbonus
Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug3.000 Euro3.000 Euro6.000 Euro
von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (max. 50 g/km CO2)2.250 Euro2.250 Euro6.750 Euro

Fahrzeug-Nettolistenpreis ab 40.000 Euro bis maximal 65.000 Euro:

FahrzeugtypBundesanteilHerstelleranteilUmweltbonus
Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug2.500 Euro2.500 Euro5.000 Euro
von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (max. 50 g/km CO2)1.875 Euro1.875 Euro5.625 Euro

Hinweis: Der Nettolistenpreis des Fahrzeugs darf einen Wert von 65.000 Euro nicht überschreiten. E-Autos, die einen höheren Listenpreis aufweisen, sind nicht förderungsberechtigt. Zudem gilt der Umweltbonus nur für Fahrzeuge, die nach dem 4. November 2019 zugelassen wurden.

Innovationsprämie: bis zu 9.000 Euro Umweltbonus dank Corona-Konjunkturprogramm

Um die deutsche Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder anzukurbeln, hat die Bundesregierung Anfang Juni 2020 ein Konjunkturpaket in Höhe von 130 Milliarden Euro verabschiedet. Hiervon soll auch die Automobilindustrie profitieren, insbesondere der Absatz umweltschonender E-Fahrzeuge soll so gesteigert werden. Daher hat der Staat entschieden, den bestehenden Umweltbonus zu erhöhen – und zwar mithilfe einer sogenannten Innovationsprämie in Höhe von bis zu 3.000 Euro. Der Bundesanteil beträgt seit dem 08. Juli 2020 statt 3.000 Euro bis zu 6.000 Euro. Somit ergeben sich zusammen mit dem Herstelleranteil folgende neue Fördersätze:

Fahrzeug-Nettolistenpreis bis 40.000 Euro:

FahrzeugtypBundesanteilHerstelleranteilUmweltbonus
Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug6.000 Euro3.000 Euro9.000 Euro
von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (max. 50 g/km CO2)4.500 Euro2.250 Euro6.750 Euro

Fahrzeug-Nettolistenpreis ab 40.000 Euro bis maximal 65.000 Euro:

FahrzeugtypBundesanteilHerstelleranteilUmweltbonus
Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug5.000 Euro2.500 Euro7.500 Euro
von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (max. 50 g/km CO2)3.750 Euro1.875 Euro5.625 Euro

Hinweis: Der Nettolistenpreis des Fahrzeugs darf einen Wert von 65.000 Euro nicht überschreiten. E-Autos, die einen höheren Listenpreis aufweisen, sind nicht förderungsberechtigt. Die Innovationsprämie gilt nur bei Anschaffung eines E- oder Plug-in-Hybridautos im Zeitraum 8. Juli 2020 bis 31. Dezember 2021 und rückwirkend für Fahrzeuge, die nach dem 3. Juni 2020 zugelassen wurden. Ab 2022 wird der Bundesanteil wieder wie gewohnt bis zu 3.000 Euro betragen.

Was sind die Voraussetzungen für den Umweltbonus bzw. die Innovationsprämie?

Um den Umweltbonus zu erhalten, müssen unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Förderfähiges Modell: Das Elektroauto muss auf der Liste der förderfähigen Fahrzeuge des BAFA stehen und darf aktuell einen Nettolistenpreis von 65.000 Euro nicht überschreiten.
  • Zeitpunkt der Zulassung: Die Förderung erhalten nur Fahrzeuge, die nach dem 4. November 2019 zugelassen wurden. Wurde das Fahrzeug, nach dem 3. Juni 2020 zugelassen, erhält es hingegen die erhöhte Innovationsprämie (s. unten).
  • Haltedauer: Das Fahrzeug muss im Inland auf den Antragsteller zugelassen werden (Erstzulassung) und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben.
  • Doppelförderung: Das Fahrzeug darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden (z.B. Bundesländerförderung).

Um den Umweltbonus samt Innovationsprämie zu erhalten, müssen unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Förderfähiges Modell: Das Elektroauto muss auf der Liste der förderfähigen Fahrzeuge des BAFA stehen und darf aktuell einen Nettolistenpreis von 65.000 Euro nicht überschreiten.
  • Zeitpunkt der Zulassung: Die Innovationsprämie wird nur bei Anschaffung eines E-Autos im Zeitraum 8. Juli 2020 bis 31. Dezember 2021 gezahlt. Die Förderung gilt auch rückwirkend für Fahrzeuge, die nach dem 3. Juni 2020 zugelassen wurden.
  • Haltedauer: Das Fahrzeug muss im Inland auf den Antragsteller zugelassen werden (Erstzulassung) und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben.
  • Doppelförderung: Das Fahrzeug darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden (z.B. Bundesländerförderung).

Wichtig: Der Herstellerbonus wird beim Leasing des Fahrzeugs sofort verrechnet, die BAFA-Prämie muss hingegen vom Kunden selbst beim BAFA beantragt werden. Um ein Leasingangebot mit Umweltbonus in Anspruch nehmen zu können, verlangt der Händler daher zunächst eine Anzahlung in Höhe der BAFA-Prämie (50 Prozent der Fördersumme). Diese erhält der Kunde jedoch nach positivem Bescheid von der BAFA wieder zurück.

Werden auch gebrauchte E-Fahrzeuge gefördert?

Auch die Anschaffung gebrauchter E-Autos wird vom Staat bezuschusst. Die Höhe der Förderung richtet sich nach dem Umweltbonus für E-Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von mehr als 40.000 Euro, auch wenn der ursprüngliche Kaufpreis weniger als 40.000 Euro betrug.

Es gelten folgende Sonderbedingungen:

  • Das Elektroauto muss auf der Liste der förderfähigen Fahrzeuge des BAFA stehen.
  • Für die Inanspruchnahme der Prämie bei gebrauchten Elektrofahrzeugen (zweite Zulassung), muss die Erstzulassung nach dem 4. November 2019 oder zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt sein.
  • Das junge gebrauchte Fahrzeug kann mit der Innovationsprämie (Verdoppelung des Bundesanteils) bezuschusst werden, wenn es am 4. Juni 2020 oder später erstzugelassen wurde und die Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 und bis zum 31. Dezember 2021 erfolgt ist.
  • Das gebrauchte E-Auto muss zum ersten Mal zugelassen sein oder im Falle der zweiten Zulassung maximal 12 Monate erstzugelassen gewesen sein. Handelt es sich um eine Zweitzulassung, darf das Elektroauto maximal eine Laufleistung von 15.000 Kilometern aufweisen. Zudem darf der Wagen nachweislich noch nicht durch den Umweltbonus oder eine vergleichbare staatliche Förderung in einem anderen EU-Staat gefördert worden sein.
  • Das Fahrzeug muss im Inland auf den Antragsteller zugelassen werden (Erstzulassung) und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben.

Wie funktioniert die Beantragung der BAFA-Prämie?

Die Antragsstellung für den Erhalt der BAFA-Prämie erfolgt in einem einstufigen Verfahren. Der Antrag für die BAFA-Prämie ist elektronisch auf der Internetseite des BAFA zu stellen. Folgende Unterlagen müssen bei der Antragsstellung eingereicht werden:

  • Leasingvertrag
  • verbindliche Bestellung (Basispreis, Sonderausstattung und Nachlässe müssen gesondert in den Antragsunterlagen ausgewiesen sein.
  • Kalkulation der Leasingrate, Vergleichskalkulation der Leasingrate ohne Eigenanteil des Herstellers am Umweltbonus. Zur Vereinfachung des Verfahrens wird das zusätzliche Ausfüllen des Formblatts für die effiziente Bearbeitung bei Leasinggeschäften empfohlen.
  • Zulassungsbescheinigung Teil 2
  • Nachweispaket bei Gebrauchtwagen

Wichtig: Das Elektrofahrzeug muss vor Stellung des Antrags erworben und zugelassen sein.

Anschließend erhält der Antragssteller ein PDF-Dokument bestehend aus dem ausgefüllten Antragsformular und einer Bestätigung der wahrheitsgemäßen Angaben. Die Erklärung der wahrheitsgemäßen Angaben muss ausgedruckt, unterzeichnet und daraufhin über das Upload-Portal des BAFA hochgeladen werden. Der Zugang zum Upload-Portal wird direkt nach Antragsstellung automatisch per E-Mail an den Antragssteller verschickt. Nach Übermittlung der Unterlagen überprüft das BAFA diese auf Vollständigkeit. Bei positivem Ergebnis erhält der Antragssteller einen Zuwendungsbescheid sowie die Auszahlung des BAFA-Anteils auf das im Antragsformular hinterlegte Bankkonto.

Für die folgenden E-Autos wurden bislang die meisten Anträge für die BAFA-Prämie gestellt:

FahrzeugAnzahl Anträge BAFA-Prämie
Renault Zoe18.181
BMW i313.820
Smart Fortwo10.600
VW e-Golf8.962
Audi A36.385

NRW-, Berlin- und Baden Württemberg-Förderung: Bundesländer gewähren ebenfalls Prämien für Elektroautos

Neben dem staatlichen Umweltbonus können Gewerbekunden bei der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs auch Bundesländer-Prämien beantragen – so zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Baden-Württemberg. Dabei ist die Inanspruchnahme der Fördermittel an gesonderte Bedingungen geknüpft. Die Kombination beider Prämien (Umweltbonus plus Bundesland-Förderung) ist aktuell jedoch nur in Baden-Württemberg möglich.

NRW-Bonus für E-Autos: Gewerbetreibende erhalten bis zu 8.000 Euro Sonderprämie für Elektro-Nutzfahrzeuge

Das Land Nordrhein-Westfalen möchte Gewerbetreibende für einen Umstieg auf elektrische Antriebe gewinnen und zahlt daher für den Kauf oder das Leasing eines reinen Elektro-Nutzfahrzeugs (keine Hybride!) einen Bonus von bis zu 8.000 Euro. Dieser kann beim Leasing direkt mit der Rate verrechnet werden. Dabei gelten folgende Voraussetzungen für das Elektro-Leasing mit NRW-Förderung:

  • Der NRW-Bonus gilt nur für natürliche Personen als Freiberufler oder Gewerbetreibende, juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts und Personengesellschaften.
  • Mehr als 50 Prozent der jährlichen Fahrleistung muss in Nordrhein-Westfalen erfolgen (Dokumentation der Fahrten außerhalb von NRW mit Kilometerangaben).
  • Das E-Nutzfahrzeug darf höchstens einen Kilometerstand von 5.000 km aufweisen und maximal 1 Jahr auf einen Neuwagenhändler für Besichtigungen oder Probefahrten zugelassen gewesen sein.
  • Der Leasingnehmer muss für den NRW-Bonus zunächst beim Händler in Vorleistung treten. Anschließend lässt er sich die entsprechende Fördersumme beim Land Nordrhein-Westfalen erstatten (s. Antragsverfahren).
  • Die Laufzeit des Leasingvertrages muss mindestens 12 Monate betragen.
  • Die Maximalsumme von 8.000 Euro Bonus gilt nur bei einer Leasingdauer von 60 Monaten. Bei einer Leasingdauer von weniger als 60 Monaten verringert sich die Fördersumme anteilig.
  • Die NRW-Förderung kann nicht mit dem Umweltbonus kombiniert werden.
LeasingdauerFördersumme
60 Monate8.000 €
48 Monate6.400 €
36 Monate4.800 €
24 Monate3.200 €
12 Monate1.600 €

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zur Höhe der Bonuszahlung je nach Fahrzeugklasse.

FahrzeugklasseNRW-Förderung
Klasse N1 (mind. 2,3 Tonnen)8.000 €
Klasse N2 (unter 7,5 Tonnen)8.000 €

Angebote mit NRW-Bonus

Berlin belohnt gewerbliche E-Fahrer ebenfalls mit bis zu 4.000 Euro

Hinweis: Der Berlin-Bonus für Elektrofahrzeuge wurde bis auf Weiteres ausgesetzt. Es werden aktuell keine Anträge bearbeitet.

Auch Berlin schafft finanzielle Anreize für die Anschaffung von reinen Elektroautos und unterstützt Gewerbetreibende mit einer Fördersumme von 4.000 Euro. Im Unterschied zum NRW-Bonus gilt die Berlin-Förderung auch für Elektro-Pkw. Auch Plug-in-Hybride werden bezuschusst, allerdings nur mit 3.000 Euro. Eine Kombination aus Berlin-Prämie und Umweltbonus ist ebenfalls möglich und wird direkt mit der monatlichen Leasingrate verrechnet. Wer die Berlin-Förderung in Anspruch nehmen möchte, sollte Folgendes beachten:

  • Förderberechtigt sind Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen in Berlin, die zur Ausübung ihrer gewerblichen, gemeinnützigen oder freiberuflichen Tätigkeit auf ein motorisiertes Fahrzeug angewiesen sind.
  • Das Elektrofahrzeug muss zu 50 Prozent in Berlin genutzt werden (Dokumentation der Fahrten außerhalb von Berlin per Fahrtenbuch).
  • Auch Jahreswagen mit Elektroantrieb werden gefördert (Voraussetzung: Erstzulassung nicht älter als 1 Jahr vor Eingangsdatum des vollständigen Förderantrages).
  • Der Leasingvertrag für das Elektroauto muss mindestens 12 Monate laufen.
  • Plug-in-Hybride werden nur gefördert, wenn der maximale CO2-Ausstoß unter 50 g/km liegt (WLTP-Messverfahren).
  • Der Leasingnehmer muss für die Berlin-Förderung zunächst beim Händler in Vorleistung treten. Anschließend lässt er sich die entsprechende Fördersumme beim Land Berlin erstatten.
  • Die Berlin-Förderung kann nicht mit dem Umweltbonus kombiniert werden.

Neben Elektro-Pkw werden auch Nutzfahrzeuge bezuschusst. Die Förderung für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 2,3 Tonnen fällt höher aus: rein elektrisch betriebene Transporter werden mit 8.000 Euro gefördert, Plug-in-Hybride mit 4.000 Euro.

FahrzeugklasseBerlin-FörderungUmweltbonus (BAFA+Hersteller)Gesamtförderung
Klasse M1 (Pkw)Elektroauto 4.000 €
Hybridauto 3.000 €
4.000 €bis zu 8.000 €
Klasse N1 (unter 2,3 t)Elektroauto 4.000 €
Hybridauto 3.000 €
4.000 €bis zu 8.000 €
Klasse N1 (2,3 bis 4,25 t)Elektroauto 8.000 €
Hybridauto 4.000 €
4.000 €bis zu 12.000 €

Übrigens: Neben der Elektroförderung zahlt das Land Berlin für die gleichzeitige Verschrottung eines Diesel- oder Benzinautos mit Abgasnorm Euro 4 und niedriger einen zusätzlichen Bonus von 1.000 Euro für Pkw und 1.500 Euro für leichte Nutzfahrzeuge.

Auch Baden-Württemberg zahlt bis zu 1.000 Euro für die Anschaffung eines E-Autos

In Baden-Württemberg erhalten Gewerbekunden, die sich für ein Elektrofahrzeug entscheiden, ebenfalls einen finanziellen Zuschuss. Dieser beträgt bis zu 1.000 Euro und gilt für vollelektrische Elektro-Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Die BaWü-Forderung kann mit dem Umweltbonus kombiniert werden, sodass sich eine Gesamtfördersumme von bis zu 10.000 Euro ergibt. Folgende Bedingungen müssen für den BaWü-Bonus erfüllt sein:

  • Die BaWü-Förderung gilt unter anderem für Unternehmen, Gewerbetreibende, Freiberufler, Vereine oder Verbände mit Standort in Baden Württemberg.
  • Es sind nur Fahrzeuge förderfähig, die einen Nettolistenpreis von 65.000 Euro nicht überschreiten.
  • Das Elektroauto muss überwiegend in Baden Württemberg genutzt werden, das heißt mindestens zu 50 Prozent (Dokumentation der Fahrten außerhalb von BaWü per Fahrtenbuch).
  • Der Bonus gilt nur bei Anschaffung eines Neuwagens nach dem 01.03.2020. Ausnahmen bilden Wach- und Sicherheitsdienste, kommunale Betriebe sowie medizinische Dienste, hier gilt die Förderung auch für Fahrzeuge, die frühestens ab dem 01.06.2019 bestellt wurden. Bei Carsharing-Unternehmen, Pflege- und Sozialdiensten, Bürgerbusvereinen, Unternehmen mit ÖPNV-Servicefahrzeugen, Kommunen, Landkreisen oder Gewerbetreibenden mit Lieferverkehr werden auch E-Autos gefördert, die frühestens ab dem 01.11.2017 bestellt wurden.
  • Der Leasingnehmer muss für den BaWü-Bonus zunächst beim Händler in Vorleistung treten. Anschließend lässt er sich die entsprechende Fördersumme bei der L-Bank (Staatsbank für Baden-Württemberg) erstatten (s. Antragsverfahren).
  • Die Laufzeit des Leasingvertrages darf maximal 36 Monate betragen.
  • Die Maximalsumme von 1.000 Euro Bonus gilt nur bei einer Leasingdauer von 36 Monaten. Bei einer Leasingdauer von weniger als 36 Monaten verringert sich die Fördersumme anteilig.
LeasingdauerFördersumme
36 Monate1.000 €
24 Monate666,66 €
12 Monate333,33 €

Das Antragsverfahren für die NRW- und Berlin- und Baden Württemberg-Förderung

Anders als bei der BAFA-Prämie erfolgt der Antrag auf NRW- bzw. Berlin-Förderung bereits vor Abschluss des Leasingvertrags. Demnach holt sich der Antragsteller zunächst ein Händler-Angebot für das Elektrofahrzeug ein und übermittelt dieses samt aller nötigen Unterlagen digital an die jeweilige Bezirksregierung.

Wird der Antrag genehmigt, erhält der Antragsteller wie beim Umweltbonus einen sogenannten Zuwendungsbescheid. Anschließend kann der Leasingvertrag abgeschlossen werden und der Antragsteller erhält die Leasingsonderzahlung in Höhe der Fördersumme vom jeweiligen Bundesland erstattet. Weitere Details zum Antragsverfahren entnehmen Sie dem Informationsangebot der Internetauftritte der Länder NRW, Berlin und Baden Württemberg.

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