Hat die Kälte im Winter Einfluss auf die Reichweite von E-Autos?
Kurz gesagt: Ja. Denn im Laufe der dunklen Jahreszeit kommen Heizung und Licht für gewöhnlich häufiger zum Einsatz – und das beeinflusst den Energiespeicher des E-Autos enorm. Allein das Fahrzeuginnere, die Sitze oder auch das Lenkrad werden nämlich mit elektrischer Energie aus dem Akku beheizt. Verbrennungsmotoren haben dieses Problem übrigens nicht, da sie automatisch Abwärme durch die direkte Wärmeabgabe anderer Bauteile erzeugen. Auch der Innenwiderstand der E-Auto-Batterie nimmt bei Kälte zu, wodurch nur ein geringer Vorrat an Energie entnommen werden kann. Das wiederum hat Auswirkungen auf die Reichweite von Elektroautos – auch wenn man langsam fährt.
Tipp: Wir nennen Ihnen fünf Gründe, warum sich das Elektroleasing lohnt!

Reichweitenverlust vorbeugen – so funktioniert’s
Der hohe Energieverbrauch der E-Autos im Winter kann mit nur wenigen Tricks gesenkt werden. Nutzen Sie zum Beispiel den Eco-Modus, um dem Reichweitenverlust vorzubeugen und gleichzeitig Energie zu sparen. Auch die richtige Beheizung ist ausschlaggebend für ein optimales Energiemanagement. Wer den Innenraum und den Akku bereits vor der Abfahrt richtig temperiert, kann die Reichweite des Elektrofahrzeugs erhöhen, da der Bordakku nicht mit der Heizleistung belastet wird. Dafür müssen Sie einfach vor Antritt der Fahrt das Elektroauto vorheizen, solange es noch am Ladestecker ist. Dies lässt sich heutzutage meist mit einer Smartphone-App steuern.
Tipp: Das sind die Top-5 Elektroauto-Apps.
Verzichten Sie zudem während der Fahrt auf die klassische Autoheizung und schalten Sie stattdessen die Sitz- und Lenkradheizung ein, um nicht zu frieren. Damit können Sie nachhaltig die Reichweite des E-Fahrzeugs steigern, ohne dabei auf Komfort verzichten zu müssen. Mittlerweile gibt es in einigen E-Modellen eine serienmäßig oder optional verbaute Wärmepumpe, die zu einem reduzierten Stromverbrauch führt. Anstatt nur Strom aus dem Akku für die Beheizung zu verwenden, nutzt die Pumpe vorwiegend die Abwärme anderer Bauteile für angenehme Temperaturen im Fahrzeuginneren. Lassen Sie zudem den Batteriestand nie unter 20 Prozent absinken, damit Sie auch bei eisiger Kälte das Auto mithilfe der Energiereserven aufwärmen können.
Wichtig: Bei 15 bis 35 Grad Celsius ist ein Akku am leistungsfähigsten.
Wird der Ladevorgang durch Kälte beeinflusst?
Auch der Ladevorgang der Stromer erweist sich bei niedrigen Temperaturen als schwieriger und langwieriger. Ist der Akku kalt, muss mehr Ladezeit eingeplant werden. Falls möglich, sollten Sie das Auto im Winter also erst laden, wenn Sie die E-Auto-Batterie warm gefahren haben. Wer in Besitz einer Garage mit Wallbox ist, sollte das Fahrzeug dort vor Minusgraden schützen und laden.

Tipp: Wir verraten Ihnen, wie Sie das Elektroauto an öffentlichen & privaten Ladestationen laden können, wie hoch die Kosten dabei sind und welche Förderungen aktuell gelten.
Kann ein Stau im Winter zum Problem werden?
Auch bei einem langwierigen Stau bei eisiger Kälte kann das E-Auto ohne Probleme für mehrere Stunden seine Temperatur halten – ohne erheblichen Akkuverlust. Dauert der Stau voraussichtlich länger, können Sie zudem mit ein paar Methoden trotz Kälte noch mehr Strom einsparen. Dafür einfach die Sitzheizung nutzen, die Innenraum-Heizung niedriger stellen und auf Umluft schalten. Außerdem die Türen und Fenster zu lassen sowie Front- und Heckscheibenheizung, Scheibenwischer und Abblendlicht ausschalten. Das Standlicht bleibt jedoch aus Sicherheitsgründen immer eingeschaltet.
Die Vorteile von E-Autos im Winter
Viele Elektroauto-Interessenten sind im Bezug auf die Wintertauglichkeit eines E-Mobils verunsichert. Dabei gibt es jedoch auch positive Aspekte, die sogar bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen meist nicht einmal vorhanden sind:
Möglichkeit zum Vorheizen durch serienmäßige Standheizung – meist mit App-Zugriff
Keine Startprobleme bei eisiger Kälte
Tipp: Der Winter ist die beste Zeit für eine Probefahrt mit einem Elektroauto, um das Fahrzeug auf Herz und Nieren zu prüfen.
7 praktische Tipps für die E-Auto-Batterie im Winter
Wir verraten Ihnen 7 hilfreiche Tipps, wie Sie trotz Minusgraden unbeschwert mit dem E-Auto unterwegs sein können:
E-Auto in der Garage oder unter dem Carport parken
Eco-Modus nutzen und vorausschauend fahren, um Energie zu sparen
Elektroauto an der Ladesäule vorheizen, um den Akku auf Betriebstemperatur zu bringen
Die Ladezeit im Winter großzügig einkalkulieren
Sitzheizung anstatt Autoheizung nutzen
Falls vorhanden, Wärmepumpe verwenden
Kurzstrecken mit langen Standzeiten zwischen den Autofahrten vermeiden
Tipp: Sie möchten während des Ladevorgangs gleichzeitig Ihr E-Auto vorheizen? Dann benötigen Sie eine smarte Wallbox.

Mit dem richtigen E-Auto sicher durch den Winter
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